Definition FeG

Ein Bund von Gemeinden

Freie evangelische Gemeinden verstehen Jesus Christus als den tragenden Grund des (Gemeinde-)Lebens.Voraussetzung für die Mitgliedschaft ist der persönliche Glaube an ihn. Jede Gemeinde ist selbstständig und entdeckt und gebraucht die Begabungen ihrer Mitglieder. Ihren Pastor beruft sie im Einvernehmen mit dem Bund FeG (www.feg.de), der zur Ausbildung der Pastoren die Theologische Hochschule in Ewersbach (www.th-ewersbach.de) unterhält. Die örtlichen Gemeinden finanzieren sich durch Spenden und entscheiden über alle wichtigen Fragen eigenständig. Mit etwa 460 Ortsgemeinden in Deutschland und 42 internationalen Gemeindebünden verstehen sie sich als eine starke und lebendige Gemeinschaft.

 

Ein Blick in die Geschichte

Freie evangelische Gemeinden (FeG) gehören zu den evangelischen Freikirchen und haben in Europa eine lange Tradition. Ihre geschichtlichen Wurzeln liegen in der Erweckungsbewegung des 19. Jahrhunderts. Hier kamen Menschen zusammen, um gemeinsam die Bibel zu studieren und ihren Glauben an Jesus Christus engagiert zu leben. Die Überzeugung, dass Christsein mit einer persönlichen Glaubensentscheidung beginnt, die auch die Voraussetzung für die Teilnahme an Taufe und Abendmahl ist, führte schließlich zur Bildung selbstständiger Gemeinden. Diese Prägung kennzeichnet Freie evangelische Gemeinden bis heute.

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